So macht opsi die paedML zum Rockstar

von | 0 Kommentare

Für alle Netzbetreuer und Lehrende, die sich für die paedML interessieren: Hier erfahren Sie alles über das Client-Management-System „opsi“, das das Herzstück der pädagogischen Musterlösung darstellt.

Damit lassen sich nicht nur die „Topfunktionen“ wie Softwareverteilung realiseren – nein, opsi kann mehr.

Was? Das erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Every system is perfectly designed to get the results it gets.

William Edwards Deming

US-amerikanischer Physiker

opsi – Rockstar der paedML

 

Die paedML Windows ist ab der Version 3.0 mit dem neuen Client-Management-System opsi ausgestattet. Damit ist es möglich, dass Windows-Clients unter anderem deutlich einfacher verwaltet werden können.

Doch das ist lange nicht alles!

opsi bringt einige zusätzliche Funktionen mit sich. Beispielsweise ist nun die Softwareverteilung on-demand, Betriebssysteminstallationen sowie Hard- und Softwareinventarisierungen von einer Oberfläche aus zu realiseren. Als integrierter Bestandteil der paedML Windows profitiert nun automatisch jede Schule von dieser vereinfachten Verwaltung.

 

Das kann opsi – eine Übersicht

 

Eine Umfrage des LMZ aus dem Jahr 2011 zeigt, dass Netzbetreuer etwa 70% ihrer Arbeitszeit am Schulnetz für die Wartung der Endgeräte aufbringen müssen. Die entsprechenden Lehrer gaben an, dass Sie besonders viel Zeit für (1) die Softwareverteilung und -Installation sowie (2) die Verteilung der Sicherheits-Updates benötigen.

Es kommt hinzu, dass im Prinzp jeder Netzbetreuer deutlich mehr Zeit für diese Aufgaben benötigt, als ihm von der Schule angerechnet werden. Dies ist auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sich ganze IT-Firmen (wie wir) auf diese Aufgaben zum Schulnetzwerk spezialisiert haben.

Da sich hierbei immer weniger Lehrende finden, die sich diesem Thema und damit automatisch unbezahlten Überstunden annehmen, dürfte eindeutig sein. Und doch ist die Betreuung der Schulnetzwerke enorm wichtig, hängt von ihr doch der gesamte Mehrwert der Digitalisierung an Schulen ab. Aus diesem Grund hat sich besonders opsi in den letzten zwei Jahren mehrfach bewährt – dieses Tool ermöglicht den IT-Dienstleitern, das entsprechende Schulnetzwerk effizient zu verwalten und zu betreuen.

 

1. Was ist opsi genau?

 

opsi bedeutet „Open PC Server Integration“ und ist ein sogenanntes Client-Management-System. Diese Systeme sind dazu da, eine Menge an Client-Geräten in einem Netzwerk zentral verwalten zu können.

Es wird von der uib GmbH in Mainz entwickelt und basiert auf Open Source. Entwickelte Erweiterungen und neue Zusatzmodule sind so lange kostenpflichtig, bis uib die angefallenen Kosten zur Entwicklung eingenommen hat. Ab diesem Zeitpunkt werden auch diese Funktionen kostenlos – ganz im Sinne der Open Source Philisophie.

Das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg hat uib damit beauftragt, opsi in die paedML zu integrieren. Zusätzlich wurde die „Local Image Backup“ Funktion entwickelt, mit der sich Schüler-PC’s per Mausklick wiederhergestellt werden können. Diese Funktion kann im Moment nur von Schulen genutzt werden, die die paedML im Einsatz haben.

 

2. Was kann opsi alles?

 

Wie wir auch in unserem Artikel zu den Vorteilen von opsi erwähnt haben, sind besonders die Softwareverteilung und die Betriebssysteminstallation als Basisfunktionen enorm wichtig.

Diese Kernfunktionen bietet opsi in der paedML Linux 6.0 und ab der paedML Windows 3.0 an:

 

Automatisierte Softwareverteilung

Ohne großen Aufwand können mit opsi Softwarepakete auf den Clients im Schulnetzwerk verteilt werden. Hierbei müssen im Vorfeld sogenannte „opsi-Pakete“ geschnürt werden, die eine Verteilung über das Netzwerk und die Installation auf den Clients ermöglichen (Dies ist Aufgabe eines IT-Dienstleisters).

Um die Clients verwalten zu können, ist der „opsi-Agent“ auf jedem Rechner notwendig. Diese Software erkennt, welche Programme bereits auf dem PC installiert sind, was es für ein PC ist und ob es anstehende Aufgaben für ihn gibt. Diese Aufgaben können beispielsweise die  (De-) Installation einer Software nach dem Neustart des Clients sein. Erkennt der opsi-Agent eine entsprechende Aufgabe, legt sich ein Sperrbildschirm über den aktuellen Windows-Hintergrund, bis die Aufgabe erfolgreich abgearbeitet wurde.

Somit ist der Agent das Gegenstück zum zentralen Verwaltungsprogramm (der opsi-Server), dass meist auf dem Admin-PC der paedML installiert wird.

Grundsätzlich kann opsi nur solche Software verteilen, die als korrektes opsi-Paket verfügbar ist. Hierbei werden häufig genutzte Programme vom LMZ selbst als opsi-Paket zur Verfügung gestellt. Haben Sie jedoch ein spezielles Lernprogramm, für das es noch kein opsi-Paket gibt, so schnüren wir als ihr IT-Dienstleister das richtige Paket. Sprechen Sie uns hierzu gerne an.

Hier ein kurzer Überblick, welche Programme vom LMZ bereits zur Verfügung gestellt werden:

(-) Adobe Acrobat Reader

(-) Adobe Flash Player

(-) Apache OpenOffice

(-) LibreOffice

(-) Oracle Java VM

(-) 7-zip

(-) Mozilla Firefox

(-) Google Chrome

opsi informiert den zuständigen System-Admin zudem, wenn neue Pakete für die paedML zur Verfügung stehen. Damit wird sichergestellt, dass die Schule stets das aktuelle opsi-Paket für ihre Software einsetzen kann.

Haben Sie dagegen lizenzpflichte Software für Ihre Schule im Einsatz, so können wir Ihnen auch hier helfen. Zwar gestaltet sich das Paketieren aufgrund der Lizenzierung etwas schwieriger, aber auch hier schnüren wir Ihre Programme zu einem opsi-Paket und verteilen es über das Schulnetzwerk.

 

Windows-und Officeaktivierung bei Imageverteilung

Schulen müssen ab Windows 7 und Office 2010 die Software von Microsoft nicht mehr nur lizenzieren, sondern auch gezielt aktivieren. Auch hier schafft opsi Abhilfe: Es muss nicht an jeden Rechner einzeln gegangen werden, um den Lizenzschlüssel zu aktivieren. Dies macht opsi mit der Imageverteilung auf die einzelnen Clients automatisch.

 

Automatisierte Installation des Betriebssystems

Mit dem opsi-Server können alle gängigen Windows Betriebssysteme sowie Windows Server Systeme installiert werden.

Dabei können wir als IT-Dienstleister zudem spezifische Hardwaretreiber in das Installationsimage einbinden, wodurch eine reibungslose Installation der Clients ermöglicht wird.

 

Das Local Image Backup

Als Local Image Backup wird das Abbild eines Clients auf dessen Festplatte bezeicnet. Dieses umfasst personalisierte Daten wie Treibern, Aktivierungsinformationen u.v.m. „Von der Installation eines Client wird ein Image erstellt und auf einer gesonderten Partition abgelegt. Dieses Abbild wird zur späteren Wiederherstellung benutzt.“,heißt es in der Dokumentation der paedML. Damit ist möglich, dass sich Schüler-Clients schnell auf ihren ursprünglichen Stand zurücksetzen lassen, ohne dass dabei Last auf das Schulnetzwerk zukommt.

Dass eine SSD im Vergleich zu einer HDD hierbei deutlich schnellere Ergebnisse liefert, liegt auf der Hand. Jedoch kommt es bei der Geschwindigkeit der Wiederherstellung auf die Ausstatung jedes einzelenn Rechners an.

 

Inventarisierung von Soft- und Hardware

Nicht nur für die Inventuren und zur Übersicht der PC-Landschaft einer Schule sind Informationen zur IT-Ausstattung notwendig.

Dabei stellen sich vor allem die Netzbetreuer jedes Jahr aufs neue die Frage:

(1) Wie viele Rechner und Monitore haben wir?

(2) Welchen Stand haben die Geräte?

(3) Müssen noch Lizenzen für spezielle Software beschafft werden?

Hier greifen die Vorteile von opsi sehr deutlich: durch die Inventarisierung lassen schnell und einfach Aussagen über den Zustand des Schulnetzes und deren Clients machen. Dazu zählen neben der verteilten Software auch Daten zu Hardware (wie z.B. Prozessor, RAM, Festplatte, etc.).

Ein Vorteil von opsi sollte hier herausgehoben werden: opsi erkennt, ob die vorhandenen Hardwarekapazitäten für ein Update (z.B. Windows Update) genügen. Im Falle eines Fehlers meldet opsi dann, um welchen Rechner es sich handelt – womit der IT-Dienstleister schneller auf die Fehlerursache reagieren kann.

 

Fazit: opsi rockt die paedML-Bühne

 

Eine enorme Entlastung durch die Zentralisierung des Client-Managements + der automatisierten Softwareverteilung + komfortabler Inventarisierung wird durch opsi ermöglicht.

Alle anfallenden Aufgaben, die in Bezug auf Client-Management anfallen, kann der entsprechende IT-DIenstleister ohne Beisein des Netzbetreuern erledigen – die meisten davon sogar remote. Dies spart nicht nur Kosten auf Seiten der Schule, sondern auch viele Nerven des Netzbetreuers.

Durch den EInsatz von opsi wird nun möglich:

(1) die gezieltere Hardwareunterstützung

(2) mehr Stabilität und Verlässlichkeit beim Client-Management

(3) Zukunftssicherheit durch neue opsi-Pakete mit aktueller Software und stetiger Weiterentwicklung

 

Wenn Sie Fragen zur paedML, opsi oder unserer Klassenzimmerlösung oder anderen Themen haben, dürfen Sie uns gerne kontaktieren:

Mail: kontakt@schultech.de
WhatsApp: +49 7305 178834
Telefon: +49 7305 178834
Online-Kontaktanfrage

Alle Infos und Details zu unserer digitalen Klassenzimmerlösung finden Sie hier und in unserem regelmäßigen Newsletter.

 

Vielen Dank für Ihre Zeit

Ihr schultech-Team

 

Kostenloses Beratungsgespräch und exklusive Inhalte

Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses Beratungsgespräch mit uns.
Im Gespräch besprechen wir Ihren aktuellen Stand, wie Sie Ihre Schule aufstellen möchten und wo die Reise mit Ihrer Schule hingehen kann.

Zu diesem Thema passend:

Was war die didacta 2018 in Hannover

Spannende Start-Ups, tolle Gespräche, aufregende Ideen und vieles mehr. Das war die didacta 2018 in Hannover. Alles wichtige hier im Überblick.

Schreiben Sie uns

Gerne beraten wir Sie persönlich und beantworten Ihre Fragen.

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das mediale Klassenzimmer

Sie möchten Ihr Klassenzimmer für digitale und mediale Bildung ausrüsten?

Kontaktieren Sie uns

Gerne beraten wir Sie persönlich und beantworten Ihre Fragen.

Werden Sie Teil der Community

Shares
Share This